Stadtbahn fuer Hamburg, Ja oder Nein.

Posted on 01 September 2010 by sylentpress

Wir waren mit der neuesten Niederflur-Stadtbahn des Herstellers Bombadier  Flexity in der Hansestadt Bremen unterwegs.

Am Flughafen Bremen loesen wir in der Stadtbahn an einem Touchscreen-Fahrkartenautomaten selbststaendig ein Einzelticket. Dies kostet 2, 25 €uro bis zur Endstation Universitaet. Der Stadtbahnfahrer sitzt in einem hochmodernen Fuehrerhaus mit Glasabtrennung zum uebrigen Fahrgastraum. Das Sprechen mit dem Fahrer waehrend der Fahrt ist untersagt. So oder so aehnlich hiess es auch schon in den 70igern in Hamburgs Strassenbahnen. Der Fahrer hat die komplette Kontrolle ueber seine superlange Bahn. In den Deckenbereichen sind ueberall Videoueberwachungsmodule eingesetzt und der helle futuristische Innenraum sorgt schon vom Gefuehl her fuer optimale Sicherheit. Von dort kann er auch die Absenkplattform für Rollstuhlfahrer an den Eingaengen bedienen. Leise, ohne ruckeln faehrt sie an, sie faehrt schnell und effizient quer durch Bremen, man sieht nur kurz die Highlights der Stadt und schon ist man an der Universitaet angekommen. Uebrigens, für das 2,25 Euro Ticket ist auch der Rueckweg im Fahrpreis enthalten. Ein wenig erinnert diese Stadtbahn an unsere Hamburger Gelenkbusse, aber sie faehrt viel Ruckelfreier und surrt so ueber die Gleise. Es hat den Anschein, als brauche sie enorm viel Platz in der Stadt, denn wenn dort Doppelgleise nebeneinander, wird’s schon eng fuer den Autoverkehr.

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